Ihr Unternehmen stellt seit Jahren auf der Weltmesse Euromold 2016 aus. Was sind für Sie die Hauptgründe dafür? Oder, welche Erfahrungen konnten Sie bisher machen?

 

Hans-Joachim Schott: Als Schott Systeme GmbH gehören wir zur ersten Ausstellergeneration. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Euromold die gesamte Produktentwicklungspalette abdeckt und nicht, wie andere Messen nur einen Teilbereich. Und unser Unternehmen will sich nicht nur einem Teilbereich präsentieren.

 

 

Wie unterscheidet sich aus Ihrer Sicht die EUROMOLD von Wettbewerbs-Messen?

 

Hans-Joachim Schott: Die Euromold kann als der „Urvater“ der Produktentwicklungsmessen bezeichnet werden. Hier findet man die gesamte Entwicklungswelt in einer Messe wieder und sie bildet das komplette Spektrum der Produktentwicklungskette ab.

 

 

Was ist Ihr Eindruck vom neuen Standort München? Ist der Standort und die Verbindung zur Luft- und Raumfahrtmesse AIRTEC aus Ihrer Sicht positiv für Ihr Unternehmen und für die EUROMOLD selber?

 

Hans-Joachim Schott: Als Münchner Unternehmen haben wir hier natürlich ein Heimspiel. Der Standort Düsseldorf war logistisch für uns nicht sehr vorteilhaft. Darüber hinaus ist München ist DER Hightech-Standort in Deutschland. Hinzu kommt die regionale Nähe zu Österreich, Tschechien und der Schweiz.

Die Kombination mit der AIRTEC sehen wir durchaus positiv. Auch die Luft- und Raumfahrtbranche muss umdenken, um preispolitisch weiter attraktiv zu bleiben. Dies ist jedoch für uns nicht vorrangig relevant

 

 

Wie würden Sie den Stellenwert der EUROMOLD für Ihre Branche beschreiben?

 

Hans-Joachim Schott: Die Euromold war einst das Maß aller Dinge, hat ihre Vormachtstellung nun eingebüßt und muss sich jetzt wieder endgültig gegen Wettbewerbs-Messen behaupten. Für die geographisch-gesehen „nördlicheren“ Unternehmen war der Standort Frankfurt natürlich besser, aber Frankfurt war aus meiner Sicht organisatorisch nicht optimal, was auch der Messe nicht gut getan hat.

 

 

Was können die Messebesucher dieses Jahr von Ihrem Unternehmen auf der Euromold erwarten?

 

Hans-Joachim Schott: Die Schott Systeme GmbH ist ein im positiven konservatives Unternehmen in einer innovativen Branche. Wir bieten auch die komplette CAD/CAM-Umgebung an und als mittelständisches Unternehmen können wir auch für kleinere Unternehmen kostengerechte Leistungen und Produkte anbieten. Das macht uns unter anderem für den Markt attraktiv und zu einer großen Konkurrenz für direkte und lokale Wettbewerber.

 

 

Und was erwarten Sie für Ihr Unternehmen speziell dieses Jahr von der Euromold?

 

Hans-Joachim Schott: Die Euromold muss es dieses Jahr schaffen wieder zum Marktführer unter den Messen der Produktentwicklung zu werden, der sie mal war.

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